Murga-Wettbewerb

Der Murga-Wettbewerb zählt zu den ältesten Veranstaltungen des Karnevals von Las Palmas de Gran Canaria und wurde erstmals 1977 gefeiert.

Murgas sind Gruppen, die durch Lieder Kritik an gesellschaftlichen und politischen Ereignissen des Jahres äußern. In ihren Feiern greifen sie das Zeitgeschehen ironisch und satirisch auf.  Außerdem sind ihre Darbietungen sehr lebhaft und sie nehmen an den wichtigsten Veranstaltungen teil. Sie leben den Wettbewerb und das Ereignis, auf das sie sich das ganze Jahr über vorbereiten.

Das Ereignis findet zur Gänze im Santa Catalina Park vor einem großen Publikum statt und im modernen Karneval gibt es drei Ausscheidungsrunden an drei Nächten mit einem großen Finale der Murgas mit den höchsten Bewertungen.

Im Normalfall nehmen über 20 Gruppen teil, unter denen seit dem 21. Jahrhundert auch Frauen-Murgas vertreten sind.

Im Zuge des Wettbewerbs werden drei Auszeichnungen für die Kostüme vergeben, ein Preis für den besten Text und ein weiterer für Kritik. Als zusätzlichen Ansporn dürfen die Gewinner an der Gala der Königin teilnehmen.

Was die Kindergruppen betrifft, konkurrieren diese nicht, sondern der Fokus liegt auf einem Zusammentreffen während des Karnevals. Die kleinen Murgas, die ebenso den Tempel des Festes betreten wollen, genießen einen Vormittag, der nur ihnen gewidmet ist.

Mit Ausnahme des großen Finales, für das man eine Eintrittskarte braucht, um sich einen der beliebten Plätze zu sichern, ist der Eintritt zum ganzen Wettbewerb frei.